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Fotos von Beate MaderSimone Neumann

 

Unternehmerinnenprofil: Beate Mader

Die Vita von Frau Beate Mader: Alles nur nicht gradlinig

Frau Mader hat in Ihrer Ausbildung zur Dekorateurin in viele Handwerksberufe hineingeschnuppert. Der Umgang mit Holz und Bohrer, das Verlegen eines Bodens liegen ihr genauso wie das Gestalten mit Farben. Fähigkeiten, die ihr heute immer wieder einen guten Dienst erweisen.Darüber hinaus hat Beate Mader schon als Jugendliche nicht nur organisiert, sie hat diese auch beworben; mit gemalten Plakaten. Immer wieder musste sie auch ihre praktischen, organisatorischen und strategischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Der erste Computer, an dem Frau Mader arbeiten sollte, stellte für sie den Sprung ins kalte Wasser dar. Sie probierte, kämpfte sich durch das für sie unbekannte Universum und durfte im Laufe der Zeit dann sogar Kollegen vieles erklären. Hinzu kamen das Suchen nach Lösungen und das Ausloten von Möglichkeiten. Das stetig wachsende Paket an Kompetenzen entspricht ihrem Charakter. Gerne selber ausprobieren.

Diese vielseitige Kompetenz ermöglicht Frau Mader andererseits, die eigenen Grenzen zu erkennen und kompetente Hilfe anzunehmen. Ihre Ausbildung zum systemischen Coach absolvierte Beate Mader im Jahr 2008/09 bei der Handow Company.

Beate Mader heute mit VISION³

Beate Mader, systemischer Coach und Gründerin von VISION³ hat im Jahr 2008 mit Unterstützung von Frau Silke Balbierz ihr Dienstleistungsunternehmen gegründet. Sie ist eine Frau, die Ihren Beruf liebt, durch den Blick über den Tellerrand Probleme erkennt und die Sache beim Schopf packt. Netzwerken und Social Media sind ihre Leidenschaften zusammen mit guter Kommunikation.

Auf diese Weise erkennt sie, ob eine weitere Person mit an Bord geholt werden sollte, ob Vernetzungspotenzial besteht aber auch, wer von eigenen oder vorgetragenen Ideen profitieren könnte.

Für ihre Kunden aber auch für ihre eigenen Projekte überzeugt sie immer wieder mit Kreativität wenn es darum geht, passgenaue Lösungen zu finden und umzusetzen.

Soviel Power spiegelt sich mit sieben Points, die Frau Mader in ihrem “Bauchladen“ - ihrem Zusatzangebot - präsentiert, wieder.

Der erste Punkt befasst sich mit ERKLÄREN

Als Referentin für viele Themen geschätzt, gibt Frau Mader ihr Wissen in eigenen Vorträgen gerne in leicht verständlicher Sprache und mit einem professionellem Zeitmanagement weiter. Dies gilt auch für ihre Fortbildungen und Workshops.

Im zweiten Punkt dreht sich alles um FOTOGRAFIE

Seitdem Frau Mader sich 2006 ihre erste Spiegelreflexkamera leistete, ist aus Freude am Fotografieren ein weiterer Geschäftszweig geworden. Intuition, der Blick für Details und das Besondere bilden die Basis. Ihre fotografischen Fähigkeiten hat sie soweit professionalisiert, dass nicht nur die Dokumentation von Events und Veranstaltungen, sondern auch Bilder aus den Bereichen Gastronomie & Essen, Natur & Landschaft sowie Pferde und Reitsport zu ihrer beruflichen Passion gehören. 

Der Dritte Punkt heißt GESTALTEN

Hier setzt Beate Mader um, was sie in ihrer Ausbildung zur Dekorateurin gelernt hat. Schnell bauen und gestalten und, wenn es nicht mehr anders geht, den “schönen Schein“ präsentieren. Auf Messen, Veranstaltungen aber auch im eigenen privaten wie auch beruflichen Umfeld kommen ihr diese Kompetenzen zu Gute.

Im vierten Punkt geht es um die MODERATION

Viele Sitzungen werden leider vom Faktor “Gähnen“ begleitet. Frau Mader bietet an, mit knackiger und interessanter Moderation für wache Augen und offene Ohren zu sorgen. Als externe Gesprächsmoderatorin achtet sie auf vorgegebene Zeiten und Thematiken und übernimmt in konstruktiver und positiver Form die Leitung.

ORGANISIEREN findet sich als fünfter Punkt in ihrem “Bauchladen“

Die Organisation ist der rote Faden in Beate Maders Leben. Nichts zweimal machen müssen, für harmonische Abläufe sorgen und den Erfolg für alle möglich machen ist immer ihr Ziel. Dabei hilft ihr das extrem hohe Qualitätsbewusstsein, das sie bei den “First-Class“ Events im Motorsportbereich sowie der Formel 1 erhalten hatte.

Das SCHREIBEN ist Punkt sechs in ihrem Bauchladen

Weil Frau Mader keine Journalistenausbildung hat, bezeichnet sie sich auch nicht als Journalistin. Und trotzdem schreibt sie unter anderem für den Tölzer Kurier als freie Mitarbeiterin seit fast 30 Jahren Artikel.

Ihre Maxime beim Schreiben: griffig, verständlich und gut.

Die Umsetzung dieser Maxime erfolgt auch für Texte in Broschüren, auf Websites, in Blogs und in Presseberichten sowie für Kunden.

Im siebten und somit letzten Punkt dreht sich alles um das VISUALISIEREN

Bilder bleiben einfach besser im Gedächtnis, werden von ihm schneller aufgenommen und sie erzählen eine Geschichte. Deswegen setzt Beate Mader Worte, Begriffe und auch ganze Sätze für Präsentationen und Internetseiten in Bilder um. Auch als Teaser für einen Facebookpost funktioniert das sehr gut.

Dazu gehört auch das DOKUMENTIEREN

Von Konferenzen beispielsweise kennt man “Digital Recording“. Das Gesagte wird live auf (große) Plakatwände geschrieben und gemalt und somit zu einer einprägsamen Dokumention.

Frau Mader aber bietet Live Recording mit dem iPad.

Auch das SKIZZIEREN ist Teil der Visualisierung

Zum Beispiel die Skizze einer Idee auf der Serviette. Das geht auch mit der APP Paper auf dem iPad.

Doch Beate Mader bietet noch ein weiteres Bonbon: #SKETCHNOTES

Zu diesem Thema hat Frau Mader im Februar 2017 beim #DMCmuc und beim #BCmuc eine Session gehalten.

Widmen wir uns den fünf Leistungsbereichen, in die Frau Mader ihre Kompetenzen bündelt Punkt 1: Mit der richtigen Strategie zu(m) “mehr“ Erfolg

Ein Kernsatz hat nach wie vor Gültigkeit: Ohne Ziel kein Erfolg. Und deshalb gehört das Ziel zur Festlegung der richtigen Strategie.

Dafür hat Beate Mader ihren Strategietag ins Leben gerufen. Dieser ermöglicht den Teilnehmern und Teilnehmerinnen, strukturiert und vor allem auch kreativ, neue Lösungen und Ideen zu entwickeln.

Denn oftmals läuft es rund, aber der richtige Erfolg bleibt aus. Also muss der Sand im Getriebe, der den unternehmerischen Erfolg ausbremst, gefunden werden. Auch das positive Kommunizieren der Charakteristikas und die Positionierung gehören dazu.

Punkt 2: Die Umsetzung planen und durchführen

Die Umsetzung des Kommunikationskonzeptes kann in einzelnen Bausteinen oder als „Rund-um- sorglos“ Paket erfolgen. Dafür hat Frau Mader zusätzlich kompetente Partner aus ihrem Netzwerk und der Region mit ins Boot geholt. Der Benediktbeurer Nachhaltigkeitserklärung hat sich Frau Mader als Mitglied der Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Wirtschaften“ verpflichtet.

Punkt 3: CoWorking Angebote

Frau Mader bietet nicht nur die Möglichkeit einer Büroadresse. Auch die bedarfsorientierte Weiterleitung/Sendung und die Nutzung von Besprechungsräumen ist möglich.

Punkt 4: Sozial Media; Teufel oder Möglichkeit der Interaktion

Lernen, wie der “virtuelle Tratsch“ genutzt werden kann, damit interessierte Personen und Zielgruppen auf das eigene Leistungsspektrum aufmerksam werden.

Sie gibt Schulungen für XING, Facebook und Twitter Accounts und berät zu Social Media in der Kommunikation.

Punkt 5: Coaching durch Beate Mader: Klassisch und mit Pferden

Ganz gleich, ob es um das Coaching von jungen Führungskräften, Führungspersönlichkeiten oder die Entwicklung der persönlichen Berufs- und Lebensplanung geht; Frau Mader steht als Trainerin am Spielfeldrand und begleitet. Auch als Querdenkerin.

Neben dem klassischen Coaching setzt sie auch auf Führungskräftetraining mit Pferden, die wesentlich feiner aufzeigen, wo sich die jeweiligen Defizite befinden.

Heute befinden sich unter dem Dach von VISION³ zwei Etagen:

Die eine beherbergt Beate Mader VISION³/ Beratung – Konzepte – Umsetzung und auf der anderen Etage befindet sich VISION³ CoWorking / Mieten – Arbeiten – Vernetzen

Wie sieht Beate Mader das Thema: Frau - Familie - Karriere in der heutigen Zeit und für die Zukunft?

Ist für mich jetzt nicht so einfach zu beantworten. Ich habe ja keine eigenen Kinder. Dazu gibt es meiner Erfahrung nach einen Unterschied, ob ich in der ländlich geprägten Region wie im

Münchner Oberland aufgewachsen bin, lebe und arbeite, oder in einer der Großstädte zurechtkommen muss. Ich habe aber durch meine Arbeit bei den Digital Media Women und anderen Frauen Netzwerken festgestellt, dass die Wertschätzung von arbeitenden Frauen, in einer Großstadt viel schlechter ist und auch die Rahmenbedingungen viel unvorteilhafter sind. Deswegen engagiere ich mich auch bei den #DMW oder im Ausschuss Frauen in der Wirtschaft der IHK, um etwas für andere Frauen zu bewegen.

Ist das heutige Bildungssystem noch aktuell? Welche Veränderungen wären angesichts der "Ausbildungspolitik" (fehlende Kenntnisse am Ende der Schulzeit nicht nur in den Mintfächern) wünschenswert für die kommende Generation?

Die Vielfalt der Möglichkeiten, die es gäbe und die aktuell noch nicht in unserem Schul- und Lehrsystemen wiedergespiegelt werden, zeigen noch sehr viel Luft nach oben. Wir dürfen aber (und da bewege ich mich jetzt als „nicht“ Mutter auf dünnen Eis), noch mehr gutes Vorbild sein.

Vorleben und unseren Kindern, den jungen Frauen und Männern, ein weltoffenes, vielfältig interessiertes Leben ermöglichen. Sie nicht in die engen Fahrwässer unserer verpassten Wünsche zwängen.

Vielen Dank für das Interview, Harald Scheerer.

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Bilder: © by Simone Naumann

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